Atembeschwerden lassen sich je nach Ursache und Verlauf in typische Muster einteilen.
Diese Einordnung hilft, die Diagnostik gezielt zu planen:
Einseitige Obstruktion: häufig bei Septumdeviation, Polypen, Raumforderungen oder chronischer Schleimhautschwellung.
Beidseitige Obstruktion: typisch bei Allergie, Nasenmuschelhypertrophie oder chronischer Rhinitis.
Intermittierende Beschwerden: z. B. bei Allergien, vasomotorischer Rhinitis oder wechselnder Schleimhautschwellung.
Chronische Beschwerden: oft bei anatomischen Engstellen, Polypen oder chronischer Rhinosinusitis.
Schlafbezogene Atemprobleme: z. B. bei Rachenenge, weichem Gaumenkollaps oder vergrößerten Mandeln/Adenoiden.
Gerade bei Kindern ist wichtig zu prüfen, ob die Nasenatmung dauerhaft eingeschränkt ist, da Mundatmung langfristig Auswirkungen auf Schlaf, Entwicklung und Kieferwachstum haben kann.