Ein lächelnder Mann in weißem Poloshirt mit verschränkten Armen und einem Namensschild steht in einem modernen Raum.
Spezialisierte Kinder‒HNO‒MEDIZIN am Bodensee

Hörprobleme bei Kindern

jetzt fachärztlich abklären lassen

Viele Eltern fragen sich, ob ihr Kind „einfach gerade verträumt“ ist oder ob dahinter ein Hörproblem steckt. Gerade im Alltag fällt es nicht immer leicht, Reaktionen auf Ansprache, Geräusche oder Sprache richtig einzuordnen, weil Müdigkeit, Trotzphasen oder Infekte das Verhalten beeinflussen können. Gutes Hören ist jedoch eine wichtige Grundlage für Sprachentwicklung, Lernen und soziale Interaktion. In unserer HNO‒Praxis in Radolfzell für die gesamte Bodenseeregion klären wir Hörprobleme bei Kindern altersgerecht ab vom Säuglingsalter bis zum Schulkind und besprechen auf Basis objektiver und spielerischer Hörtests, welche nächsten Schritte sinnvoll sind.
Typische Anzeichen für Hörprobleme bei Kindern – wann ist eine fachärztliche Abklärung sinnvoll?
Hörveränderungen werden bei Kindern oft zunächst nur situativ bemerkt: zu Hause wirkt alles unauffällig, im Kindergarten oder in lauter Umgebung gibt es Verständnisschwierigkeiten. Manche Kinder kompensieren gut etwa durch genaues Beobachten, Lippenlesen oder Ausweichen und die Auffälligkeiten zeigen sich erst mit steigenden sprachlichen und schulischen Anforderungen.
Frühe Hinweise können dennoch medizinisch relevant sein, weil unbehandelte Hörminderungen die Sprachentwicklung und das Zuhören im Alltag erschweren können besonders in den ersten Lebensjahren.
In diesen Fällen ist eine fachärztliche Abklärung absolut sinnvoll und empfohlen:
Ihr Kind reagiert unzuverlässig auf Ansprache, den eigenen Namen oder Alltagsgeräusche
Sie bemerken eine verzögerte Sprachentwicklung (z. B. wenige Wörter, undeutliche Aussprache, auffällige Grammatik)
Häufiges Nachfragen („Wie bitte?“), besonders in Gruppen oder bei Hintergrundlärm
Ihr Kind stellt TV/Musik sehr laut oder sitzt auffällig nah am Fernseher.
Auffälligkeiten nach wiederholten Mittelohrentzündungen oder bei bekanntem/vermuten Paukenerguss
Ihr Kind wirkt im Kindergarten oder in der Schule schnell erschöpft, unkonzentriert oder „schaltet ab“
Es gibt Risikofaktoren wie Frühgeburtlichkeit, familiäre Hörstörungen oder schwere Infektionen in der Vorgeschichte
Nach Kopfverletzung, Schädeltrauma oder nach bestimmten Medikamentenbehandlungen bestehen neue Hör- oder Verständnisschwierigkeiten
Hörprobleme können vorübergehend oder dauerhaft sein und das Außen-, Mittel- oder Innenohr betreffen. Eine altersgerechte Diagnostik hilft, die Ursache zu klären und passende Maßnahmen einzuleiten. Ein Hörtest sorgt für Klarheit und erkennt behandelbare Gründe wie einen Paukenerguss frühzeitig.
Erklärung: Was können Hörprobleme bei Kindern sein?
Unter Hörproblemen bei Kindern versteht man eine eingeschränkte Wahrnehmung von Geräuschen oder Sprache entweder durch eine Störung der Schallleitung (Außen‒/Mittelohr), des Innenohrs/Hörnervs oder durch eine zentrale Verarbeitungsschwäche. Ein „Hörtest“ umfasst je nach Alter und Entwicklungsstand unterschiedliche Untersuchungsverfahren, die die Hörfähigkeit objektiv (ohne aktive Mitarbeit) oder subjektiv (mit kindgerechter Mitarbeit) prüfen. Wichtig ist die Abgrenzung: Manche Kinder hören Töne grundsätzlich gut, haben aber Schwierigkeiten, Sprache in lauter Umgebung zu verstehen (z. B. bei einer auditorischen Verarbeitungs‒ und Wahrnehmungsstörung). Deshalb ist eine Diagnostik sinnvoll, die nicht nur „Lautstärke“, sondern auch Sprachverstehen und Mittelohrfunktion berücksichtigt.
Typische Symptome von Hörproblemen bei Kindern
Die Beschwerden können je nach Ursache, Alter und Situation unterschiedlich wirken. Manche Symptome treten wechselnd auf etwa bei Paukenerguss im Rahmen von Infekten.
  • Verzögerte Sprachentwicklung oder Rückschritte (weniger Lallen/sprechen)
  • Unzuverlässige Reaktion auf Ansprache oder Geräusche
  • Häufiges Nachfragen, scheinbares „Nicht‒Zuhören“
  • Auffällige Lautstärkeregelung (TV/Musik) oder lautes Sprechen
  • Konzentrationsprobleme, schnelle Ermüdung beim Zuhören
  • Unklare Aussprache, auffällige Grammatik oder „verschluckte“ Endungen
  • Sozialer Rückzug oder Spielverhalten eher allein, besonders in Gruppen
  • Besseres Verstehen in ruhiger Umgebung als in Lärm

Diese Zeichen sind nicht beweisend für eine Hörstörung sie sind aber häufig ein guter Anlass, das Hörvermögen strukturiert zu prüfen.

Formen & Ausprägungen von Hörproblemen bei Kindern
Bei Kindern unterscheiden wir verschiedene Arten von Hörstörungen. Die Einteilung hilft, die Ursache und die passende Therapie zu bestimmen.
  • Schallleitungs‒Schwerhörigkeit (konduktiv): Problem im Außen‒ oder Mittelohr, häufig z. B. durch Paukenerguss oder Mittelohrentzündung; oft vorübergehend.
  • Schallempfindungs‒Schwerhörigkeit (sensorineural): Innenohr oder Hörnerv betroffen; kann angeboren oder erworben sein und ist häufig dauerhaft.
  • Kombinierte Schwerhörigkeit: Mischform aus Schallleitungs‒ und Schallempfindungsanteil.
  • Einseitige Schwerhörigkeit: Kann im Alltag lange unauffällig bleiben, wirkt sich aber z. B. auf Richtungshören und Verstehen in Lärm aus.
  • Auditorische Verarbeitungs‒ und Wahrnehmungsstörung (AVWS): Periphere Hörtests können normal sein; betroffen ist die zentrale Verarbeitung (häufiger relevant ab Schulalter).
Nicht jede Form erfordert dieselben Schritte. Entscheidend sind objektive Befunde und die Situation Ihres Kindes im Alltag.
Modernste Diagnostik von Hörproblemen bei Kindern
Eine gute Diagnostik ist die Grundlage jeder sinnvollen Therapieentscheidung. In der Kinder‒HNO arbeiten wir altersabhängig mit objektiven Messungen bei Säuglingen und spielerischen Verfahren bei Kleinkindern.
Typische Bausteine sind:
  • Ärztliche Anamnese: Entwicklung, Schwangerschaft/Geburt, Infekte, Paukenergüsse, familiäre Belastung, Medikamente, Auffälligkeiten in Kita/Schule.
  • Ohruntersuchung: Beurteilung von Gehörgang und Trommelfell, Hinweise auf Erguss oder Entzündung.
  • Tympanometrie (ab ca. 6 Monaten): Prüfung der Mittelohrbelüftung; wichtig bei Verdacht auf Paukenerguss.
  • Otoakustische Emissionen (OAE): Messung der Cochlea‒Funktion (äüßeren Haarsinneszellen); häufig im Neugeborenen‒Screening und bei kleinen Kindern.
  • BERA/AABR (Hirnstamm‒Audiometrie): Objektive Bestimmung der Hörschwelle über Potenziale am Hörnerv; besonders relevant nach auffälligem Screening oder im Säuglingsalter.
  • Spielaudiometrie (je nach Entwicklung, häufig ab ca. 2–5 Jahren): Kind reagiert spielerisch auf Töne, um frequenzspezifische Hörschwellen zu bestimmen.
  • Tonaudiometrie (häufig ab ca. 5–6 Jahren): Präzise Hörschwellenmessung wie bei Erwachsenen.
  • Sprachaudiometrie (oft ab ca. 4–5 Jahren): Prüfung des Sprachverständnisses; hilfreich für Alltag, Schule und ggf. Hörgeräteanpassung.
  • Bei Bedarf: weiterführende Differenzierung (z. B. Stapediusreflexe, Abklärung von Begleiterkrankungen, ggf. AVWS‒Diagnostik im passenden Alter).

Ziel ist eine klare, nachvollziehbare Einordnung:

  • Wie gut hört Ihr Kind?
  • Liegt ein Mittelohrproblem vor?
  • Ist eine weitere Abklärung oder Versorgung sinnvoll?
Mögliche Ursachen von Hörproblemen bei Kindern
Hörprobleme bei Kindern können viele Gründe haben. Wichtig ist, die Ursache gezielt zu erkennen statt nur einzelne Symptome zu bewerten.
  • Paukenerguss (Otitis media mit Erguss) nach oder bei Infekten
  • Wiederholte Mittelohrentzündungen
  • Cerumenpfropf (Ohrenschmalz) oder Gehörgangsverengungen
  • Trommelfellperforation oder chronische Mittelohrentzündung
  • Cholesteatom (selten, aber abklärungsbedürftig)
  • Angeborene oder genetische Hörstörungen
  • Infektionen in Schwangerschaft/Frühkindheit (je nach Vorgeschichte)
  • Frühgeburtlichkeit und perinatale Risikofaktoren
  • Meningitis oder andere schwere Infektionen (in der Vorgeschichte)
  • Ototoxische Medikamente (in bestimmten Therapiesituationen)
  • Lärmexposition/Lärmtrauma (seltener bei kleinen Kindern, relevanter bei Jugendlichen)
  • Auditorische Verarbeitungs‒ und Wahrnehmungsstörung (AVWS) bei unauffälligem peripherem Hörtest

Die Diagnostik hilft, behandelbare Ursachen wie Paukenerguss von dauerhaftem Innenohrhörverlust zu unterscheiden.

Möglichkeiten zur Behandlung von Hörproblemen bei Kindern
Die Therapie richtet sich nach Art, Ausprägung und Ursache der Hörstörung und auch danach, wie Ihr Kind im Alltag zurechtkommt. Oft geht es um eine Kombination aus medizinischer Behandlung, Hilfsmitteln und unterstützender Förderung.
Mögliche Therapieansätze sind:
  • Abwartendes Beobachten bei Paukenerguss: Verlaufskontrollen über einen definierten Zeitraum, wenn keine Warnzeichen bestehen.
  • Behandlung begleitender Faktoren: z. B. Nasenatmungsbehinderung, vergrößerte Adenoide, ggf. Allergiemanagement.
  • Medikamentöse Maßnahmen im Einzelfall: z. B. kurzzeitig abschwellende Nasentropfen; intranasale Therapien je nach Befund und Gesamtsituation.
  • Paukenröhrchen bei persistierendem Paukenerguss mit Hörminderung: Wenn der Erguss länger besteht und die Hörentwicklung relevant beeinträchtigt ist.
  • Adenotomie bei entsprechender Indikation: Bei vergrößerter Rachenmandel und Tubenbelüftungsstörung, häufig in Kombination mit Paukenröhrchen.
  • Hörgeräteversorgung bei permanenter Schallempfindungs‒Schwerhörigkeit: Möglichst früh, meist beidseitig, mit regelmäßigen Anpassungen.
  • Unterstützende Maßnahmen für Kita/Schule: z. B. FM‒/Mikrofonanlagen, Sitzplatzempfehlungen, ruhige Lernumgebung.
  • Frühförderung/Logopädie je nach Bedarf: Unterstützung der Sprach‒ und Hörentwicklung, besonders bei früh erkannten Hörminderungen.
  • Cochlea‒Implantat (CI) in spezialisierten Zentren: Bei hochgradiger Hörstörung/ Taubheit nach sorgfältiger Diagnostik und Beratung.

Wir besprechen die Befunde verständlich und legen gemeinsam fest, welche Schritte medizinisch sinnvoll sind und wie die Entwicklung Ihres Kindes bestmöglich begleitet werden kann.

Alltag & Entwicklung – warum frühe Abklärung wichtig ist
Kinder lernen Sprache nicht nur über „Hören“, sondern über wiederholtes Verstehen, Nachahmen und Rückmeldung. Eine Hörminderung auch eine leichte oder vorübergehende kann dazu führen, dass Laute, Silben oder Wortendungen nicht zuverlässig ankommen. Das kann sich auf Aussprache, Wortschatz und Konzentration auswirken, ohne dass es sofort als Hörproblem erkannt wird. Ein Hörtest ist deshalb nicht nur „Technik“, sondern ein wichtiger Baustein, um Entwicklungsschritte einzuordnen und bei Bedarf frühzeitig Unterstützung zu organisieren abgestimmt auf Alter, Befund und Alltagssituation.
Nachsorge & regelmäßige Kontrollen
Hörvermögen und Mittelohrsituation können sich im Kindesalter verändern durch Wachstum, Infekte oder neue Anforderungen in Kita und Schule. Regelmäßige Kontrollen helfen, Stabilität zu sichern und Anpassungen rechtzeitig vorzunehmen.
  • Verlaufskontrollen bei Paukenerguss (z. B. Tympanometrie und Hörprüfung in sinnvollen Abständen)
  • Hörtests nach Mittelohrentzündungen, wenn persistierende Hörminderung vermutet wird
  • Bei Hörgeräteversorgung: regelmäßige Überprüfung von Hörschwelle, Geräteeinstellung und Sitz (Wachstum)
  • Einschätzung der Sprachentwicklung und alltagspraktischen Hörsituationen
  • Nach Paukenröhrchen: Kontrollen bis zum Ausfall der Röhrchen und danach erneute Funktionsprüfung
  • Bei CI‒Versorgung: engmaschige technische und therapeutische Nachbetreuung in geeigneten Strukturen
Wir begleiten Familien auch nach der Diagnostik und Behandlung zuverlässig weiter mit einem klaren Blick auf Hören, Verstehen und Entwicklung.
Ihre Praxis für die Abklärung von Hörproblemen sowie Hörtests bei Kindern für den Bodenseeraum & die Schweiz
Viele Patientinnen und Patienten kommen aus dem gesamten Bodenseeraum sowie aus der angrenzenden Schweiz. Unsere HNO-Fachpraxis ist regional gut erreichbar und auf die fachärztliche Hördiagnostik und Hörtests bei Kindern spezialisiert.
Gerade bei unklaren, situationsabhängigen oder plötzlich auffallenden Verständnisschwierigkeiten ist eine fachärztliche Abklärung entscheidend.
Wir betreuen regelmäßig Patient*innen aus:
  • Radolfzell (Link: HNO Praxis Radolfzell)
  • Konstanz (Link: HNO Konstanz)
  • Singen (Link: HNO Singen)
  • dem gesamten Bodenseekreis
  • der deutschsprachigen Schweiz
15+
Jahre Erfahrung
35.000+
Behandlungen
28.500+
zufriedene Patienten
⌀ 5/5 ★
Bewertung
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Ihr behandelnder FACHarzt
Dr. med. John Thiericke
Dr. med. John Thiericke ist Facharzt für Hals‒Nasen‒Ohrenheilkunde und Allergologie sowie Gründer der Praxis H³O in Radolfzell. Er begleitet Familien bei der Abklärung von Hörproblemen und der Einordnung kindlicher Hörtests von der Anamnese bis zur Verlaufskontrolle. Empfehlungen erfolgen evidenzbasiert, nachvollziehbar und mit Blick auf die individuelle Entwicklung des Kindes.
Medizinische Schwerpunkte
  • Hörtests und pädaudiologische Diagnostik bei Kindern
  • Paukenerguss und Mittelohrbelüftungsstörungen
  • Beratung zu Paukenröhrchen und Adenotomie bei chronischen Verläufen
  • Versorgung und Verlaufskontrolle bei kindlicher Schwerhörigkeit (in Kooperation mit Pädaudiologen und Hörzentrum)
  • Allergiediagnostik bei Kindern
2026 für sie gebaut
Die Praxis H³O
Räume mit Geschichte Medizin für die Zukunft. Die Praxis H³O befindet sich im historischen Jahrhundertbau im Herzen von Radolfzell am Bodensee. Die 2026 sorgfältig neu gestalteten Praxisräumlichkeiten verbinden architektonische Eleganz und zeitlose Substanz mit modernster medizinischer Ausstattung. Grosszügige Räume, hochwertige Materialien und eine ruhige Atmosphäre schaffen ein Umfeld, das Vertrauen, Diskretion und Wohlbefinden fördert ein Ort, an dem medizinische Exzellenz und besondere Aufenthaltsqualität selbstverständlich zusammenfinden.
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Moderner Flur mit Holzboden, weißer und dunkelblauer Wandfarbe und vertikalen Holzlatten an der Wand.
Eine Frau sitzt auf einer Holzbank in einem Wartezimmer mit großen Fenstern und Holzboden.
Gerade bei Kindern kann sich das Hörvermögen im Verlauf verändern. Regelmäßige Kontrollen helfen, Entwicklung und Versorgung passend anzupassen.
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Häufige Fragen zu Hörprobleme & Hörtests bei Kindern
Viele Fragen lassen sich bereits im Vorfeld klären. Hier haben wir die wichtigsten Informationen zu unserer Praxis für HNO, Allergologie, Ästehtik & Vorsorge in Radolfzell am Bodensee für Sie übersichtlich zusammengestellt.
Ist ein Hörtest für mein Kind belastend?
Die meisten Untersuchungen sind schmerzfrei und kurz. Welche Methode eingesetzt wird, hängt vom Alter ab – bei Säuglingen häufig objektiv, bei größeren Kindern spielerisch und/oder über Kopfhörer.
Was bedeutet ein auffälliges Neugeborenen-Hörscreening?
Ein auffälliges Screening ist noch keine Diagnose. Es zeigt, dass eine Kontrolluntersuchung (z. B. mittels BERA/AABR) sinnvoll ist, um das Hörvermögen zuverlässig zu beurteilen.
Kann ein Paukenerguss das Hören merklich verschlechtern?
Ja. Ein Paukenerguss kann zu einer vorübergehenden Schallleitungs-Schwerhörigkeit führen. Das kann sich im Alltag vor allem beim Sprachverstehen bemerkbar machen.
Ab welchem Alter ist eine „richtige“ Audiometrie möglich?
Das hängt vom Entwicklungsstand ab. Häufig ist Spielaudiometrie ab etwa 2–5 Jahren möglich, eine klassische Tonaudiometrie oft ab etwa 5–6 Jahren.
Wann sind Paukenröhrchen bei Hörproblemen sinnvoll?
Paukenröhrchen kommen vor allem bei länger bestehendem Paukenerguss mit relevanter Hörminderung in Betracht. Die Entscheidung erfolgt anhand von Befund, Dauer und Auswirkungen auf Alltag und Entwicklung.
Was passiert, wenn eine dauerhafte Schwerhörigkeit festgestellt wird?
Dann wird besprochen, welche Versorgung sinnvoll ist (z. B. Hörgeräte) und wie häufig Kontrollen nötig sind. Häufig ist eine interdisziplinäre Begleitung hilfreich, z. B. mit Pädaudiologie, Hörakustik und Frühförderung.
Diese Seite wurde fachärztlich geprüft und
medizinisch verantwortet durch:
Dr. med. John Thiericke
Facharzt für Hals‒Nasen‒Ohrenheilkunde und Allergologie
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Praxis H³O HNO, Allergologie, Ästhetik & Vorsorge
Dr. med. John Thiericke
Sankt‒Johannis‒Straße 3 78315 Radolfzell
Unsere Mitgliedschaften
Die Praxis H³O in Radolfzell am Bodensee bietet moderne medizinische Versorgung in den Bereichen Hals‒Nasen‒Ohren‒Heilkunde, Allergologie, ästhetische Medizin und Vorsorgeuntersuchungen. Dank der zentralen Lage im Herzen der Bodenseeregion ist unsere Praxis sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Wir betreuen Patientinnen und Patienten aus Radolfzell sowie aus dem gesamten regionalen Einzugsgebiet, darunter Konstanz, Singen, Stockach, Engen, Überlingen, Friedrichshafen sowie aus dem Hegau‒ und Bodenseeraum. Auch viele Menschen aus dem grenznahen Schweizer Raum, etwa aus Kreuzlingen, Schaffhausen oder Stein am Rhein, sowie aus Österreich schätzen unsere fachübergreifende, persönliche Betreuung. Die Praxis H³O steht für ganzheitliche Diagnostik, individuelle Therapiekonzepte und moderne Vorsorgemedizin für Ihre Gesundheit, Ihr Wohlbefinden und ein natürliches ästhetisches Erscheinungsbild.
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